Roberto de Matteis Kritik am Zwischenbericht der Synode

Damals galt es Heinrich VIII. zu widerstehen, heute dem Papst? – Roberto de Matteis vernichtende Kritik am Zwischenbericht der Synode

Gut und Böse15. Oktober 2014, Rom. In Rom beginnt eine neuer Synodentag, an dem sich Kardinal Kasper als Eisbrecher für einen revolutionären Angriff auf die katholische Lehre und Praxis betätigt. Den Auftakt dazu machte seine Rede vor dem Kardinalskonsistorium im vergangenen Februar. Damals trat ihm als erster ein Mann öffentlich entgegen und unterzog seine Rede einer vernichtenden Kritik: der Historiker Roberto de Mattei. Heute geht er erneut an die Öffentlichkeit und unterzieht den von Kardinal Peter Erdö unterzeichneten Zwischenbericht der Synode einer vernichtenden Kritik. Die Autoren des Berichts vertreten eine Haltung, so de Mattei, mit der sie die Glaubenswahrheit zerstören. Der verstorbene Rechtsphilosoph Mario Palmaro schrieb im letzten Aufsatz vor seinem Tod, Kaspers Rede sei aus dem Stoff, aus dem die weißen Fahnen der bedingungslosen Kapitulation gemacht sind. Der bedingungslosen Kapitulation vor dem Zeitgeist der Welt. Mit dem Zwischenbericht sei man inzwischen viel weiter, so de Mattei.
Der Aufsatz des Historikers Roberto de Mattei erscheint parallel im Original in der heutigen Tageszeitung Il Foglio und in deutscher Übersetzung auf Katholisches.info. Die Zwischentitel stammen von der Redaktion.

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Sexuelle Revolution in die Kirche eingedrungen – Verständnis der Sünde gestrichen – Wissen um Gut und Böse abgeschafft

von Roberto de Mattei

Das Verständnis der Sünde gestrichen; das Wissen um Gut und Böse abgeschafft; das Naturrecht aufgehoben; jeder positive Bezug auf Werte wie die Jungfräulichkeit und die Keuschheit archiviert. Mit dem am 13. Oktober 2014 von Kardinal Peter Erdö bei der Synode über die Familie vorgelegten Bericht dringt die sexuelle Revolution offiziell in die Kirche ein, mit verheerenden Folgen für die Seelen und die Gesellschaft.

Die von Kardinal Erdö redigierte Relatio post disceptationem ist der zusammenfassende Bericht über die erste Woche der Synodenarbeiten und jener, nach dem sich die Schlußfolgerungen ausrichten. Der erste Teil des Dokuments versucht mit einer Sprache des übelsten 68er Jargons, den „anthropologisch-kulturellen Wandel“ der Gesellschaft als „Herausforderung“ für die Kirche aufzudrängen. Angesichts einer Zusammenschau, die von der afrikanischen Polygamie und „Ehe in Stufen“ bis zur „Praxis des Zusammenlebens“ der westlichen Gesellschaft reicht, stellt der Bericht das Vorhandensein „eines diffusen Wunsches nach Familie“ fest. Kein Element einer moralischen Wertung findet sich. Der Bedrohung des Individualismus und des individualistischen Egoismus stellt der Text den positiven Aspekt von „Verhältnis“ entgegen, das für sich als etwas Gutes betrachtet wird, vor allem wenn es dazu neigt, sich in eine stabile Beziehung zu verwandeln (Nr. 9-10). Die Kirche verzichtet darauf, Werturteile abzugeben, um sich darauf zu beschränken, „ein Wort der Hoffnung und des Sinns zu sagen“ (Nr. 11). Es bestätigt sich damit ein neues erstaunliches Moralprinzip, das „Gesetz der Gradualität“, das es erlaubt, positive Elemente in allen Situationen wahrzunehmen, die bisher von der Kirche als sündhaft definiert wurden. Das Böse und die Sünde existieren überhaupt nicht. Es existieren nur „unvollkommene Formen des Guten“ (Nr. 18), laut einer Doktrin der „Grade der Gemeinschaft“, die dem Zweiten Vatikanischen Konzil zugeschrieben wird. „Da daher eine geistliche Unterscheidung bezüglich des Zusammenlebens und den standesamtlichen Ehen und den wiederverheiratet Geschiedenen notwendig ist, fällt es der Kirche zu, jene über die sichtbaren und sakramentalen Grenzen hinaus verstreuten Samen des Wortes zu erkennen“ (Nr. 29).

Wiederverheiratet Geschiedene als Vorwand, um 2000 Jahre Moral und Glauben aus den Angeln zu heben

Das Problem der wiederverheiratet Geschiedenen ist der Vorwand, um ein Prinzip durchzubringen, das zweitausend Jahre katholische Moral und katholischen Glauben aus den Angeln hebt. Unter Verweis auf Gaudium et Spes „wendet sich die Kirche mit Respekt an jene, die an ihrem Leben auf unfertige und unvollkommene Weise teilnehmen, indem sie mehr die positiven Werte schätzt, die sie in sich tragen, als die Schwächen und Mängel“ (Nr. 20). Das bedeutet, daß jede Art von moralischer Verurteilung wegfällt, weil jedwede Sünde eine unvollkommene Form des Guten darstellt und damit eine unfertige Art, am Leben der Kirche teilzunehmen. „In diesem Sinn besteht eine neue Dimension der heutigen Familienpastoral im Begreifen der Realität standesamtlicher Ehen und, mit den notwendigen Unterschieden, auch des Zusammenlebens“ (Nr. 22). Und das vor allem „wenn die Verbindung durch eine öffentliche Bindung eine beachtliche Stabilität erreicht und durch tiefe Zuneigung, Verantwortung gegenüber dem Nachwuchs, und die Fähigkeit Prüfungen standzuhalten, gekennzeichnet ist“ (Nr. 22). Damit wird die Lehre der Kirche umgestürzt, laut der die Festigung der Sünde durch eine standesamtliche Eheschließung eine größere Sünde darstellt, als die gelegentliche und flüchtige sexuelle Vereinigung, weil Letztere es leichter ermöglicht, wieder auf den rechten Weg zurückzukehren.

„Mutige pastorale Entscheidungen“ meinen nicht den Mut, sich dem Bösen zu widersetzen

„Eine neue Sensibilität in der heutigen Seelsorge besteht darin, die positive Realität der standesamtlichen Ehen und, mit den nötigen Unterschieden, des Zusammenlebens, aufzugreifen“ (Nr. 36). Die neue Pastoral gebietet also, über das Böse zu schweigen, auf die Bekehrung des Sünders zu verzichten und den Status quo als unumkehrbar zu akzeptieren. Das ist das, was der Bericht „mutige pastorale Entscheidungen“ (Nr. 40) nennt. Der Mut, wie es scheint, besteht nicht darin, sich dem Bösen zu widersetzen, sondern darin, sich ihm anzupassen. Die Stellen, die der Annahme der homosexuellen Personen gewidmet sind, sind jene, die am skandalösesten scheinen, aber nur logische Folgerichtigkeit der bisher dargelegten Grundsätze sind. Auch der Mensch auf der Straße versteht das: wenn es dem wiederverheiratet Geschiedenen erlaubt ist, die Sakramente zu empfangen, ist alles erlaubt, einschließlich die homosexuelle Pseudo-Ehe.

Homosexuelle Personen haben „der christlichen Gemeinschaft Gaben zu bieten“?

Noch nie, wirklich nie, betont Marco Politi in der Tageszeitung Il Fatto vom 14. Oktober, hat man in einem offiziellen, von der kirchlichen Hierarchie produzierten Dokument einen solchen Satz gelesen: „Die homosexuellen Personen haben der christlichen Gemeinschaft Gaben und Eigenschaften zu bieten.“ Gefolgt von einer Frage an die Bischöfe der ganzen Welt: „sind wir imstande diese Menschen anzunehmen, indem wir ihnen einen Raum der Brüderlichkeit in unseren Gemeinschaften sicherstellen?“ (Nr. 50). Obwohl die Verbindungen gleichgeschlechtlicher Personen nicht mit der Ehe zwischen Mann und Frau gleichgestellt werden, bietet sich die Kirche an, „realistische Wege des affektiven Wachstums und der menschlichen und evangelischen Reife unter Einschluß der sexuellen Dimension auszuarbeiten“ (Nr. 51). „Ohne die mit den homosexuellen Bindungen zusammenhängenden moralischen Problemstellungen zu leugnen nimmt man zur Kenntnis, daß es Fälle gibt, in denen die gegenseitige Unterstützung bis zum Opfer eine kostbare Hilfe für das Leben der Partner ist“ (Nr. 52). Kein grundsätzlicher Widerspruch wird gegen die Kinderadoption durch homosexuelle Paare erhoben. Man beschränkt sich darauf, zu sagen, daß „die Kirche besondere Aufmerksamkeit für die Kinder hat, die mit gleichgeschlechtlichen Paaren leben, indem sie betont, daß die Bedürfnisse und die Rechte der Kleinen immer an die erste Stelle zu setzen sind“ (Nr. 52). Auf der Pressekonferenz, bei der der Bericht vorgestellt wurde, ging Msgr. Bruno Forte soweit, den Wunsch zu äußern nach einer „Kodifizierung der Rechte, die Menschen zu garantieren wären, die in homosexuellen Verbindungen leben“.

68er Parolen statt Worte des Apostel Paulus

Die vernichtenden Worte des heiligen Paulus, laut dem „weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber das Reich Gottes erben werden“ ( 1 Kor 6,9-10) verlieren für die Gaukler der neuen pansexuellen Moral die Bedeutung. Laut ihnen muß man die positive Realität dessen aufgreifen, was die Sünde war, die zum Himmel nach Rache schreit. (Katechismus des Hl. Pius X.). Die „Verbotsmoral“ ist durch die des Dialogs und der Barmherzigkeit zu ersetzen, und der 68er Slogan „verbieten verboten“ wird in die pastorale Formel aktualisiert: „nichts darf verurteilt werden“. Es fallen nicht nur zwei Gebote, das Sechste und das Neunte, die unreine Gedanken und Handlungen außerhalb der Ehe verbieten, es verschwindet auch die Idee einer objektiven natürlichen und göttlichen Ordnung, die im Dekalog zusammengefaßt ist. Es existieren keine in sich unerlaubte Handlungen, keine Wahrheiten und moralischen Werte, für die man bereit sein muß, auch das eigene Leben zu geben (Nr. 51 und Nr. 94), wie die Enzyklika Veritatis Splendor definiert. Auf der Anklagebank sitzt nicht nur Veritatis Splendor und die jüngsten Stellungnahmen der Glaubenskongregation zur Sexualmoral, sondern auch das Konzil von Trient, das dogmatisch die Natur der sieben Sakramente formulierte, beginnend mit der Eucharistie und der Ehe.

Der „Fragebogen“ an die Bischöfe und die „soziologische“ Manipulation

Alles beginnt im Oktober 2013 als Papst Franziskus, nachdem er die Einberufung der beiden Synoden über die Familie, der ordentlichen und der außerordentlichen angekündigt hatte, einen „Fragebogen“ an die Bischöfe der ganze Welt verteilen ließ. Der irreführende Einsatz von Meinungsumfragen und Fragebögen ist bekannt. Die öffentliche Meinung glaubt, daß eine Sache richtig sein muß, wenn eine Mehrheit der Menschen das so sieht. Und die Umfragen schreiben der Mehrheit die von den Konsensmanipulierern bereits vorgefertigten Meinungen zu. Der von Papst Franziskus gewollte Fragebogen behandelte die brennendsten Themen von der Verhütung bis zur Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene, von den wilden Ehen bis zur Ehe unter Homosexuellen mehr, um die Meinung zu lenken, als Meinungen einzuholen.

Die erste Antwort, die veröffentlicht wurde, war am 3. Februar nicht zufällig jene der Deutschen Bischofskonferenz mit der klaren Absicht, die Vorbereitung der Synode zu beeinflussen und vor allem, um Kardinal Kasper die soziologische Grundlage zu liefern, die er für seinen Bericht an das Kardinalskonsistorium brauchte, mit dem ihn Papst Franziskus beauftragt hatte. Was daraus hervorging war die ausdrückliche Ablehnung der „kirchlichen Aussagen zu vorehelichem Geschlechtsverkehr, zur Homosexualität, zu wiederverheirateten Geschiedenen und zur Geburtenregelung“ durch die deutschen Katholiken (DBK-Antwort, S. 2). Und weiter: „Die Antworten aus den Bistümern machen deutlich, wie groß die Differenz zwischen den Gläubigen und der offiziellen Lehre vor allem hinsichtlich des vorehelichen Zusammenlebens, der wiederverheirateten Geschiedenen, der Empfängnisregelung und der Homosexualität ist“ (DBK-Antwort, S. 19). Diese „Differenz“ wurde nicht als ein Sich-Entfernen der Katholiken vom Lehramt der Kirche dargestellt, sondern als Unfähigkeit der Kirche, den Lauf der Zeit zu verstehen und zu unterstützen. Kardinal Kasper bezeichnete in seinem Bericht beim Konsistorium am 20. Februar diese Differenz als „Abgrund“, den die Kirche aufzufüllen habe, indem sie sich der Praxis der Sittenlosigkeit anpaßt.

Papst will „transparente“ Diskussion“ hinter verschlossenen Türen?

Laut einem der Anhänger Kaspers, dem Genueser Priester Giovanni Cereti, bekannt wegen einer tendenziösen Studie über die Scheidung in der Urkirche, wurde der Fragebogen von Papst Franziskus in Gang gebracht, um zu verhindern, daß die Debatte „hinter verschlossenen Türen“ stattfinde (Il Regno-Attualità 6/2014, S. 158). Wenn es wahr sein sollte, daß der Papst eine transparente Diskussion wollte, dann versteht man nicht, warum das außerordentliche Konsistorium im Februar und nun die Synode im Oktober hinter verschlossenen Türen stattfindet. Der einzige Text, von dem man dank der Tageszeitung Il Foglio Kenntnis erhielt, war die Rede von Kardinal Kasper. Über die Arbeiten selbst legte sich ein Mantel des Schweigens.

Wer den Ablauf kontrolliert, kontrolliert die Meinung

In seinem Konzilstagebuch notierte Pater Chenu am 10. November 1962 folgenden Satz von Don Giuseppe Dossetti, einem der Hauptstrategen der progressiven Front: „Die wirksamste Schlacht spielt sich über das Verfahren ab. Ich habe immer auf diesem Weg gewonnen.“ In Versammlungen liegt der Entscheidungsprozeß nicht in der Hand der Mehrheit, sondern in der Hand der Minderheit, die die Vorgehensweise kontrolliert. Die Demokratie existiert in der politischen Gesellschaft nicht und erst recht nicht in der religiösen. Die Demokratie in der Kirche, wie der Philosoph Marcel De Corte anmerkte, ist kirchlicher Cäsarismus, das schlimmste aller Regime. Im laufenden Synodenverfahren wurde die Existenz dieses kirchlichen Cäsarismus durch das drückende Klima der Zensur bewiesen, das bis heute auf ihm lastet.

Sogar weltliche Medien von explosiver Kraft des Berichts überrascht

Die aufmerksamsten Vatikanisten wie Sandro Magister und Marco Tosatti haben darauf hingewiesen, daß im Unterschied zu den bisherigen Synoden, die Wortmeldungen der Synodenväter unter ein Veröffentlichungsverbot fallen. Magister erinnerte an die Unterscheidung, die Benedikt XVI. traf zwischen dem „wirklichen“ Zweiten Vatikanischen Konzil und dem „virtuellen“, das sich ihm überstülpte, und sprach von einer „Doppelung zwischen einer wirklichen und einer virtuellen Synode, letztere von den Medien konstruiert unter systematischer Betonung der Dinge, die dem Zeitgeist wichtig sind“. Heute sind es aber die Texte der Synode selbst, die sich mit zerstörerischer Macht Bahn brechen, und zwar ohne Verzerrung durch die Medien, die sich vielmehr selbst ganz überrascht zeigten von der explosiven Kraft der Relation von Kardinal Erdö.

Natürlich besitzt dieses Dokument keinen lehramtlichen Wert. Es ist auch erlaubt zu bezweifeln, daß es tatsächlich das Denken der Synodenväter widerspiegelt. Die Relatio nimmt aber die Relatio Synodi vorweg, das Schlußdokument der Bischofsversammlung.

Widerstand heute größeres Gewissensdrama: damals galt es Heinrich VIII. zu widerstehen, heute dem Papst

Das wirkliche Problem, das sich nun stellen wird, ist das des Widerstandes, der vom Buch „In der Wahrheit Christi bleiben“ der Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra, De Paolis und Müller (Echter Verlag, 2014) angekündigt wurde. Kardinal Burke bekräftigte in seinem Interview mit Alessandro Gnocchi (Il Foglio, 14. Oktober 2014), daß eventuelle Änderungen der Glaubenslehre oder der Praxis der Kirche durch den Papst inakzeptabel wären, „weil der Papst der Stellvertreter Christi auf Erden und daher der erste Diener der Glaubenswahrheit ist. Die Lehre Christi kennend sehe ich nicht, wie man von dieser Lehre mit einer doktrinellen Erklärung oder einer pastoralen Praxis abweichen könnte, die die Wahrheit übergehen“.

Die Bischöfe und Kardinäle mehr noch als die einfachen Gläubigen befinden sich vor einem schrecklichen Gewissensdrama, das weit schwerwiegender ist, als jenes, in dem sich im 16. Jahrhundert die englischen Märtyrer befanden. Damals ging es darum, der höchsten weltlichen Autorität ungehorsam zu sein, König Heinrich VIII., der wegen einer Scheidung die Kirche von England ins Schisma mit der Kirche von Rom führte. Heute aber muß sich der Widerstand der höchsten kirchlichen Autorität widersetzen, sollte sie von der immer gültigen Lehre der Kirche abweichen. Und wer zum Widerstand gerufen ist, das sind nicht ungehorsame Katholiken oder solche, die im Widerspruch zur Lehre stehen, sondern genau jene, die am stärksten die Institution des Papsttums verehren. Damals wurden jene, die widerstanden, dem weltlichen Arm übergeben, der sie enthaupten oder vierteilen ließ. Der heutige weltliche Arm wendet die moralische Lynchjustiz an durch psychologischen Druck, der von den Massenmedien auf die öffentliche Meinung ausgeübt wird. Das Ergebnis ist häufig der psychische und physische Zusammenbruch des Opfers, eine Identitätskrise, der Verlust der Berufung und des Glaubens, außer man ist imstande, mit Hilfe der Gnade die heroische Tugend der Standhaftigkeit auszuüben. Widerstehen heißt in letzter Analyse, die vollständige Übereinstimmung des eigenen Lebens mit der unveränderlichen Wahrheit Jesu Christi zu bekräftigen, indem man die Thesen jener umstürzt, die die Ewigkeit des Wahren in der Flüchtigkeit des Erlebten auflösen möchten.

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Sündenfall, Sixtinische Kapelle, Michelangelo

>>>  http://www.katholisches.info/2014/10/15/damals-galt-es-heinrich-viii-zu-widerstehen-heute-dem-papst-roberto-de-matteis-vernichtende-kritik-am-zwischenbericht-der-synode/

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